Ein neues digitales Zuhause
Es gibt Momente, in denen man spürt, dass etwas gesagt werden muss. Nicht laut. Nicht fordernd. Einfach klar.
Dieser Blog ist genau so ein Moment. Ein Anfang. Ein Aufschreiben, bevor etwas im digitalen Rauschen verschwindet.
Ich nenne ihn mein digitales Künstlertagebuch, weil er genau das sein soll:
Ein Ort für meine Worte, meine Kunst, meine Fragen. Und für all das, was mich antreibt, schreibt, zeichnet, zweifeln und hoffen lässt.
Warum ein Blog, wenn niemand mehr Blogs liest?
Weil ich gemerkt habe:
Nicht alles, was bleibt, entsteht für den Algorithmus.
Manches entsteht, weil wir etwas hinterlassen wollen.
Und manchmal ist das genug, um eine Form von Unsterblichkeit zu erreichen.
Die Angst vorm Verschwinden
Vielleicht kennst du das Gefühl:
Die Welt ist laut. Schnell. Übervoll.
Und man fragt sich, ob die eigenen Spuren zwischen all dem bestehen können.
Ich ertappe mich oft dabei, wie sich eine leise Angst meldet:
Was, wenn das, was ich schreibe, irgendwann spurlos verschwindet?
Vielleicht ist dieser Blog meine Antwort darauf.
Mein Versuch, ein Zimmer in der digitalen Unendlichkeit zu mieten.
Warum jetzt?
Weil mir in den letzten Jahren immer mehr Menschen geschrieben haben:
“Ich habe mich in deinen Texten wiedergefunden.”
“Es war, als würdest du etwas aussprechen, das ich nie formulieren konnte.”
Es spielt keine Rolle, ob es um einen Psychothriller oder ein Lyrikfragment ging.
Die Resonanz war gleich:
Etwas in meinen Worten berührt etwas in anderen.
Und das soll hier weiterleben.
Was dich in diesem Künstlertagebuch erwartet
- ehrliche Einblicke in meinen kreativen Prozess
- psychologische Gedanken zu Dunkelheit, Moral und Emotionen
- Hintergründe zu meinen Büchern
- Themen, die mich als Autorin, Künstlerin und Frau beschäftigen
- Reflexionen über Kunst, Identität und Sichtbarkeit im digitalen Zeitalter
Warum dieses Künstlertagebuch wichtig für mich ist
Weil ich glaube, dass Kunst nur dann lebt, wenn man sie teilt.
Und weil nicht jeder Text ein Buch braucht – manche brauchen nur einen Ort.
Dieser Blog wird einer davon.
Vielleicht liest niemand Blogs.
Vielleicht liest aber jemand diesen.
Und vielleicht reicht genau das.
Willkommen in meinem digitalen Künstlertagebuch.