Malum Morale
Ich bin gerecht

Als Content Moderatorin sieht Tamara täglich menschliche Abgründe. Über einen Briefwechsel mit ihrem alten Schulfreund Till, der in Luzern im Gefängnis sitzt, erfährt sie von einer geheimen Organisation. Diese will die Welt mit allen Mitteln zu einem besseren Ort machen. Als sie dafür eine globale Biowaffe zündet, überschlagen sich die Ereignisse. Tamara gerät in den Sog der Organisation und lernt mit Konstantin ein hochrangiges Mitglied kennen. Schon bald weiß sie nicht mehr, was richtig und falsch ist, und steht einem moralischen Dilemma gegenüber:

Glaubt sie an das Rechtssystem oder greift auch sie zur Selbstjustiz?

Dystopie / Psychothriller / Noir

Erhältlich als Hardcover, Taschenbuch und E-Book.
461 Seiten.

August 2025 erschienen bei Amazon KDP

Lektorat: Hagen Thiele, www.hagen-thiele.de
Coverdesign & Buchsatz: Sandy Matz

 

★★★★★
5 Sterne-Bewertungen auf Amazon
(1 Rezension)

«Mit Malum Morale gelingt Sandy Matz ein eindrucksvolles Erstlingswerk, das mit einer anspruchsvollen Thematik zum Nachdenken anregt und gleichzeitig einen erschreckenden Blick in die menschliche Natur bietet.»

Hagen Thiele, Autor und Lektor

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Social Wall / Pinnwand zum Buch

Über die Pinnwand kannst du ein Stück in die Welt von MALUM MORALE eintauchen. Du findest hier Snippets, den Buchtrailer und immer wieder kleine Story-Highlights aus der Entstehungsgeschichte. Viel Spaß beim Stöbern!

Eine Badass-Regierung, das moralische Übel und die gebrochenen Charaktere

Mit einer dunklen Interpretation einer totalitären Regierungsform in der Schweiz wollte ich bewusst provozieren (ich hoffe, meine Schweizer Freunde verzeihen mir an dieser Stelle das Ausspielen des ein oder anderen Klischees). Möglicherweise erschien das dem ein oder anderen zu weit hergeholt. Aber Hand aufs Herz: Mussten Sie noch nie bei einer politischen Entscheidung den Kopf darüber schütteln?

Mittlerweile war ich in siebenundsechszig Ländern zu Besuch. Unterwegs kommt man nicht drum herum, sich ein wenig mit der Geschichte und der Kultur zu befassen. Die Gründe, warum so zahlreich Blut vergossen wurde, und immer noch wird, sind erschreckend und so oft blitzte zwischen Propaganda und Feindbildern ein Satz in meinen Gedanken auf: Warum? Es sind doch alles Menschen und eigentlich kann das doch niemand wollen. 

Es war nahezu unglaublich und nicht nachvollziehbar. Warum wurden Homosexuelle, Frauen, Künstler, Andersdenkende, Behinderte und Leute mit einer anderen Abstammung oder Religion entmenschlicht und scheinbar so selbstverständlich und problemlos ausgelöscht? Hinter all dem Leid eine simple Rechtfertigung: 

»Die sind die Bösen. Die haben angefangen.«

MALUM MORALE erblickte 2020 das Licht der Welt. Inspiriert von true crime und den Ereignissen, die sich seit Corona nahezu überschlugen: Auf die Pandemie folgte der Ukraine-Krieg. Ich lernte eine neue Funktionsweise der Welt kennen – und ehrlicherweise kommt mir daher so ein dystopischer Psychothriller gar nicht mehr so weit hergeholt vor. Und hin und wieder ertappte ich mich bei der Frage, was wäre, wenn es die biologische Waffe der Morgenröte, die Götterdämmerung, aus diesem Buch wirklich gäbe? Verstehen Sie mich bitte nicht falsch.

Was wir als falsch und richtig, gut und böse, ungerecht und gerecht empfinden, hängt schlussendlich von unserer eigenen Prägung, Kultur und Erfahrung ab. Wir sind Individuen, weshalb es gut ist, grundlegende Regeln zu besitzen, auf die wir uns alle irgendwann geeinigt haben.

Mit Tamara habe ich mich auf eine Protagonistin fokussiert, die eine Menge hinterfragt, Dinge überdenkt und nicht immer die Verantwortung für ihre Entscheidungen übernehmen kann. Ich hatte die Nase voll von perfekten Helden. Tamara ist kein schwacher oder naiver Charakter. Sie ist nur vom Weg abgekommen, versucht sich im weiteren Handlungsverlauf aber für ihre Werte und ihren Wunsch nach Freiheit gegen Konstantin durchzusetzen.

Mein Anliegen war es, die innere Zerrissenheit zu demonstrieren – auch unter Auswirkungen von Konstantins Gaslighting, der seine eigene schreckliche Kindheit nutzte, um sein weiteres Handeln zu rechtfertigen.

Niemand ist wirklich unschuldig. Die weiße Weste ist eine Lüge – egal, wie elegant die Charaktere in dieser Geschichte die Wahrheit verdrehen oder sich rechtfertigen.

Insgesamt soll dieses Buch keine Anklage sein. Aber es soll verdeutlichen, wie wir alle ein Produkt unserer Umwelt sind – und was wir zu tun bereit sind, um das zu schützen, was uns das Wichtigste ist: Ob Familie, Freunde, Partner, Haus, Land oder schlichtweg unsere Freiheit und Selbstbestimmung.

Mehr dazu?

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Hier findest du Antworten auf die wichtigsten Fragen: